Peanut Butter Jelly Sandwich

Wusstest Du, was ein „Peanut Butter Jelly Sandwich“ ist?

In Nordamerika kennt es jedes Kind: Das Erdnussbutter-Gelee bzw. -Marmeladen-Sandwich. Es besteht aus zwei Scheiben Sandwich-Toast, einer oder zwei Schichten Erdnuss Creme und in der Mitte einer Schicht Gelee oder Marmelade. Manchmal wird das Sandwich offen oder auch zusammengeklappt gegessen. In den USA ist das Sandwich – besonders bei Kindern – so populär, dass der durchschnittliche Amerikaner etwa 1.500 dieser Sandwiches alleine in der Zeit bis zum Abitur gegessen hat. Die US-Amerikaner haben sogar einen eigenen Feiertag für ihr Lieblingssandwich ins Leben gerufen. Jedes Jahr am 2. April findet der „National Peanut Butter and Jelly Day“ statt.

Bevor das Peanut Butter Jelly Sandwich erfunden wurde, kombinierte man Erdnussbutter eher mit anderen herzhaften Lebensmitteln, wie z. B. mit Käse, Sellerie oder gerösteten Crackern. Seit 1920 etwa essen amerikanische Kinder häufig Erdnussbutter-Sandwiches. In den 1940er Jahren wurde dann Gelee oder Marmelade hinzugefügt. Sogar die US-Soldaten im Zweiten Weltkrieg aßen Peanut Butter Jelly Sandwiches, so besagen es militärische Rationslisten aus dieser Zeit.

Praktisch ist: Die Schichten Erdnuss Creme, mit der die Toastscheiben bestrichen werden, verhindern, dass die Marmelade das Brot aufweichen kann und das Sandwich matschig wird. So lassen sich Peanut Butter Jelly Sandwiches gut im Voraus zubereiten. Bekannt sind auch andere Varianten des Sandwichs. Anstelle der Marmelade eignen sich Honig oder geschnittenes Obst, z. B. Bananen. Auch Marshmallow-Aufstrich, sogenannter Marshmallow-Fluff, wird oft gewählt. Ein Sandwich mit Erdnuss Creme und Marshmallow-Aufstrich wird „Fluffernutter" genannt.

Hier findest du ein Fluffernutter-Rezept mit Weintrauben